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🗣️ Warum OpenAI Sora aufgibt
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Warum OpenAI Sora aufgibt

So sehr die deutschsprachige Community auch die Kultur des Scheiterns im Silicon Valley lobt, so sehr überraschen mich dann immer wieder die Reaktionen, wenn tatsächlich einmal etwas scheitert.
Passiert ist das diese Woche bei OpenAI: Das Unternehmen kündigte an, das Videotool Sora nicht weiter zu betreiben. Das Produkt wurde erst im September 2025 öffentlich gelauncht. Disney investierte im Dezember im Rahmen einer Kooperation eine Milliarde US-Dollar, um Sora für Animationen einzusetzen. Dieser Schritt kam also relativ kurzfristig, ist aber kein Grund für Aufregung, sondern gelebte Betriebswirtschaft. CEO Sam Altman schrieb schon beim Sora-Launch auf X: “The majority of users, looking back on the past 6 months, should feel that their life is better for using Sora that it would have been if they hadn’t. If that’s not the case, we will make significant changes (and if we can’t fix it, we would discontinue offering the service).”
Das ist jetzt offenbar passiert, und auch weitere Nebenprojekte werden eingestellt, um sich auf das Kerngeschäft zu fokussieren. Dieser radikale Fokus dürfte auch auf Vorbereitungen für den Börsengang zurückzuführen sein.
Apropos Fokus und Nebenprojekte: Etwas mehr als einen Monat ist es her, dass der österreichische Entwickler Peter Steinberger sein gehyptes KI-Projekt OpenClaw für einen Job bei OpenAI verließ. Seither scheint die KI-Agenten-Plattform in Vergessenheit geraten zu sein, während Nvidia OpenClaw als das nächste ChatGPT bezeichnet und wie mehrere Tech-Konzerne aus China eigene Produkte und Services für die Plattform entwickeln. Wo sind die europäischen Unternehmen, die auf eine KI-Lösung aus Europa setzen? Mehr über den OpenClaw-Hype in den USA und China in meiner aktuellen Ökonowie-Kolumne.
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Die OECD hat angesichts des Iran-Krieges die Konjunkturprognose zurückgeschraubt: Demnach soll die Wirtschaftsleistung in der Eurozone statt um 1,2 Prozent dieses Jahr nur noch um 0,8 Prozent wachsen. Gleichzeitig könnte die Inflation auf 2,6 Prozent steigen. Der Ölpreis hat sich heute kurzfristig erholt, weil zehn Transportschiffe die Straße von Hormus passieren durften. Zum Wochenende hin reagieren die Märkte leicht optimistisch in der Hoffnung auf eine baldige Lösung. Ob es bald wieder bergauf geht oder langfristig bergab, wird davon abhängen, wie die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran verlaufen.
Index | Wert | 7 Tage Performance % |
DAX | 22612,97 | 1,04% |
ATX | 5366,9 | 3,31% |
S&P 500 | 6591,9 | 1,31% |
NASDAQ 100 | 23587 | -1,3% |
Bitcoin (Euro) | 59624,80 | -2,74% |
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🗞️ Was diese Woche passiert ist
Der On-Geschäftsführer Martin Hoffmann ist zurückgetreten, die Gründer haben die Geschäftsführung übernommen. Die Aktie reagiert auf den Managementwechsel mit einem Kursrutsch von knapp neun Prozent. (Bloomberg)
Die US-Verteidigung darf Anthropic laut einem Bundesgericht nicht als nationales Sicherheitsrisiko bezeichnen. (CNN)
Zwei Exits in der österreichischen Startup-Szene: Der Haustiertracker Tractive geht vermutlich zu einer Milliardenbewertung an das italienische Software-Unternehmen Bending Spoons. Die Buchungsplattform Eversports schließt sich mit der schwedischen Matchi-Gruppe zusammen. (Brutkasten und Trending Topics)
What could possibly go wrong: Die US-Kreditbank Fannie Mae genehmigt künftig in Kooperation mit Coinbase durch Kryptowährungen abgesicherte Hypotheken. (Axios)
Beauty-Konsolidierung: Henkel übernimmt den Shampoohersteller Olaplex für 1,4 Milliarden US-Dollar. Beim Börsengang im Jahr 2021 war die Marke noch 13,6 Milliarden Dollar wert. (WSJ)
Frage der Woche
Schönes Wochenende!
Lisa
PS: Hier noch mal der Link zum ersten Market Pulse Report. Lass mich gerne wissen, was du zu den Ergebnissen sagst!

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