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Heute bei Smart Casual
🧘Altersvorsorge - powered by UNIQA
🔓 Wird Anthropic zur Bedrohung?
📈 Smart Markets
📰 Was diese Woche noch passiert ist
Interview: So sorgst du fürs Alter vor

Smart Finance Tipp
Ich gestehe: Ich investiere zwar schon seit Jahren, aber ich weiß nicht, wie viel ich eigentlich im Alter angespart haben sollte. Mit persönlichen Milestones und dem Aufbau des eigenen Unternehmens fühlte sich das Thema noch weit weg an. Doch dieses Jahr steht Altersvorsorge ganz oben auf meiner Finanzagenda. Deshalb habe ich mit Andrea Kriegl, Expertin bei unserem Partner UNIQA, die wichtigsten Fragen dazu besprochen. Spoiler: Du bist noch nicht zu spät dran!

Ab wann sollte man sich mit Pensionsvorsorge beschäftigen, und ist es zu spät, wenn man zum Beispiel bis 40 noch nichts gemacht hat?
Je früher, desto besser: Wer früh beginnt, profitiert am stärksten von Ertrags- und Zinseffekten über die Jahre. Aber auch mit 40 ist es keineswegs zu spät – entscheidend ist, jetzt strukturiert zu starten, die eigene Lücke zu bestimmen und eine passende, realistische Sparrate festzulegen. Angesichts der demografischen Entwicklung betonen die zuständigen Stellen die wachsende Bedeutung der privaten Ergänzung zur staatlichen Pension. UNIQA unterstützt Kund:innen dabei, den späten Start durch eine maßgeschneiderte Kombination aus Veranlagung und Absicherung aufzuholen.
Wie weiß ich, wie viel Geld oder Vermögen ich bis zum Pensionsantritt angespart haben soll? Gibt es da Richtwerte?
Die richtige Zielgröße ergibt sich aus Ihrer persönlichen Pensionslücke – also dem Unterschied zwischen dem gewünschten Einkommen im Ruhestand und der zu erwartenden staatlichen Pension innerhalb des österreichischen Drei‑Säulen‑Modells (gesetzlich, betrieblich, privat). Sinnvoll ist es, die Lücke individuell zu berechnen und daraus eine monatliche Sparrate und Anlagestrategie abzuleiten. Genau dafür bieten wir bei UNIQA eine persönliche Pensionslückenanalyse an, bei der wir Einkommen, Erwerbsbiografie, Zeithorizont und Risikoneigung berücksichtigen und die passende Lösung ableiten.
Wie macht man eine Strategie für die Pensionsvorsorge, sollte man quasi rückwärts rechnen und entsprechend anlegen und sparen?
Ja. Die Rückwärtsrechnung ist der pragmatischste Weg: Wir starten beim gewünschten Nettoeinkommen in der Pension, ziehen die erwartbare staatliche Leistung ab und definieren aus der Differenz ein konkretes Pensionsziel. Daraus leiten wir Laufzeit, Sparrate und Anlagemix ab – mit regelmäßigem Feintuning, wenn sich Einkommen, Lebenssituation oder Märkte ändern. Bei UNIQA verbinden wir das mit einer Beratung entlang des gesamten Drei‑Säulen‑Rahmens und berücksichtigen auch das regulatorische Umfeld (z. B. Pensionsantrittsalter und Versicherungszeiten) für eine realistische Planung.
Wie viel sollte man zur Seite legen, damit es überhaupt Sinn macht?
Jeder regelmäßige Beitrag wirkt – entscheidend sind Konsequenz und Zeit. Schon moderate, aber kontinuierliche Einzahlungen können über längere Laufzeiten beachtliche Wirkung entfalten. Wer später startet, erhöht sinnvollerweise die monatliche Rate oder wählt – abhängig von der persönlichen Risikoneigung – eine chancenorientiertere Veranlagung, reduziert diese aber rechtzeitig vor dem Pensionsantritt. Die durchschnittliche Prämie für Ansparung beträgt rund 100 Euro.
Welche konkreten Formen der Altersvorsorge bietet die UNIQA an?
UNIQA bietet lebenslange Privatpensionen mit der Möglichkeit, alternativ am Laufzeitende eine Kapitalauszahlung zu wählen. Kund:innen können zwischen klassischer Veranlagung – mit Fokus auf Sicherheit und planbare Mindestauszahlungen – und fondsgebundener Veranlagung mit höheren Ertragschancen wählen. Auf Wunsch lassen sich Zuzahlungen oder Teilrückkäufe flexibel einplanen und der Pensionsantritt innerhalb eines Korridors anpassen. Ergänzende Absicherungsbausteine – etwa Berufsunfähigkeit, Ablebensschutz oder Schutz bei schweren Erkrankungen – stärken die Vorsorge zusätzlich.
Anthropic warnt vor einem mächtigen Update
Wird Anthropic doch noch zum nationalen Sicherheitsrisiko, wie es das US-Verteidigungsministerium behauptet? Das KI-Startup hat diese Woche darüber informiert, dass das neue Claude Mythos so mächtig sei, dass es für die Wirtschaft zum Problem werden könnten. Anthropic will das Modell vorab deshalb nur größeren Unternehmen zur Verfügung stellen, bevor es veröffentlicht wird. Dem Unternehmen zufolge kann das Modell selbstständig kritische Sicherheitslücken in den wichtigsten globalen Systemen aufdecken und Angriffs-Codes schreiben. Aus Sorge vor Missbrauch will Anthropic dieses Modell vorerst nicht für die breite Öffentlichkeit freigeben. Stattdessen soll es vorerst nur ausgewählten Konzernen und Open-Source-Entwickler:innen zur Verfügung gestellt, damit diese fundamentale IT-Systeme absichern können.
📈 Smart Markets
Die aktuellen Marktdaten spiegeln diese Woche die Hoffnung auf eine Waffenruhe wider, die positive Stimmung hält jedoch nicht an. Die Straße von Hormus ist offenbar weiterhin blockiert, die Erwartungen an die Friedensverhandlungen sind dementsprechend überschaubar.
Index | Wert | 7 Tage Performance % |
DAX | 23806,99 | 3,86% |
ATX | 5655,52 | 3,9% |
S&P 500 | 6824,66 | 3,22% |
NASDAQ 100 | 25082,09 | 3,68% |
Bitcoin (Euro) | 61425,58 | 7,81% |
🗞️ Was diese Woche passiert ist
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen hat im ersten Quartal in Deutschland den höchsten Stand seit 2005 erreicht. (Spiegel)
Die REWE-Supermarktkette Billa startet in Wien mit Foodora einen neuen Lieferdienst. Erst im Herbst hatte Billa die eigene Hauszustellung aufgegeben. (Die Presse)
VW stoppt die Produktion seines E-Modells ID 4 in Tennessee und will an dem Standort künftig Verbrenner-SUVs produzieren. (Handelsblatt)
Meta führt mit Muse Spark ein neues KI-Modell ein, dass die bisherigen Llama-Modelle ersetzen soll. (NYT)
Frage der Woche
Iran-Krieg oder nicht, für viele von euch war die hohe Inflation nie wirklich weg. In der neuen Frage der Woche beschäftigen wir uns mit unserem aktuellen Thema Altersvorsorge.

Sorgst du schon fürs Alter vor?
Fürs Wochenende
Zum Hören: Im neuen Podcast der Wiener Börse spreche ich darüber, wie ich aus einem einkommensschwachen Haushalt mein Money Mindset und Vermögen aufgebaut habe, und was alle übers Investieren wissen sollten.
Zum Lesen: Der Mann, der unsere Zukunft bestimmt – der New Yorker hat ein ausführliches Porträt über Sam Altman veröffentlicht.
Schönes Wochenende!
Lisa

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