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Heute bei Smart Casual
🚀 SpaceX-Börsengang
🔓 Cybersecurity
📈 Smart Markets
Frage der Woche
📰 Was diese Woche noch passiert ist

Historischer SpaceX-IPO

4.400 Menschen werden heute zu Millionär:innen, und du bist keine:r davon – außer, du arbeitest bei SpaceX. Dieser Aspekt des bisher größten Börsengangs aller Zeiten ist für mich die spannendste Story: Viele von diesen Menschen werden in den nächsten Jahren gründen und investieren und damit vielleicht das nächste SpaceX bauen. Große Tech-Börsengänge sind für mich ein bisschen wie Weihnachten, aber ich sehe nur zu, anstatt mich zu beteiligen. Und auch du solltest keine FOMO haben.

  1. Wenn du die Aktie nicht zum Ausgabepreis bekommen hast oder wie die SpaceX-Mitarbeiter:innen und -Investor:innen schon viel früher dabei warst, wirst du damit zumindest kurzfristig kaum gut aussteigen.

  2. Erinnere dich an Facebook: Die Aktie fiel in den ersten Monaten von 38 auf 17 US-Dollar. Das Auslaufen einer Verkaufssperre für bestehende Investor:innen sorgte außerdem für einen Kursabsturz. Ähnliches könnte bei SpaceX passieren.

  3. SpaceX ist kein Hidden Champion mehr: Wer nach hoher Rendite sucht, sollte sich eher unbekanntere Unternehmen in der Raumfahrtbranche ansehen, die noch Wachstumspotenzial haben.

Cybersecurity: Bist du gut abgesichert?

Smart Finance Tipp

Du führst ein Unternehmen, hast einen Laptop, ein E-Mail-Postfach, vielleicht eine Cloud-Buchhaltung und ein paar Mitarbeiter:innen mit Firmenzugang. Klingt harmlos. Ist es aber nicht – zumindest nicht mehr.2024 wurden in Österreich über 62.000 Cybercrime-Delikte angezeigt. Mehr als ein Drittel der Unternehmen erlitt dadurch finanzielle Schäden. Und laut KPMG Cybersecurity-Studie 2026 war jeder achte Angriff erfolgreich, 30 Prozent davon führten zu einem länger andauernden Betriebsstillstand. Andreas Wimmer, Leiter Financial Lines und Cyber bei UNIQA, bringt es auf den Punkt: „Cyberrisiken betreffen Unternehmen jeder Größe – unabhängig von Branche oder IT-Reifegrad."

Kleine und mittlere Unternehmen sind ein attraktives Ziel, weil sie digital abhängig sind, aber selten professionelle Schutzmaßnahmen haben.

Die häufigsten Angriffe:

Phishing ist die mit Abstand verbreitetste Methode. Eine E-Mail, die aussieht wie eine Nachricht von der Hausbank, dem Steuerberater oder einem Lieferanten – ein Klick, und Zugangsdaten sind weg. Durch KI sind diese Mails heute kaum mehr von echten zu unterscheiden. Wimmer warnt: „Angriffe, die durch Künstliche Intelligenz präziser und schwerer erkennbar werden, gelten als zunehmend schwer beherrschbar."
Ransomware verschlüsselt alle Daten auf einem System und gibt sie erst gegen Lösegeld frei. Für ein EPU ohne Backup kann das den kompletten Datenverlust bedeuten – Kundendaten, Verträge, Buchhaltung.
Social Engineering zielt nicht auf Technik, sondern auf Menschen. Angreifer geben sich als Chef, IT-Support oder Lieferant aus und bringen Mitarbeiter:innen dazu, Geld zu überweisen oder Zugänge preiszugeben. Besonders perfide: Mit KI lassen sich mittlerweile täuschend echte Stimmen und Videos fälschen.
Schwache Passwörter und ungesicherte Zugänge sind nach wie vor die häufigste Ursache für erfolgreiche Einbrüche – nicht spektakuläre Hackerangriffe, sondern schlicht offene Türen.

Was du in der Praxis tun kannst

1. Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren: für E-Mail, Cloud-Dienste, Banking, alles.

2. Regelmäßige Backups: am besten automatisiert, verschlüsselt und an einem vom Hauptsystem getrennten Ort (z. B. externe Festplatte und Cloud).

3. Software aktuell halten: Updates schließen Sicherheitslücken. Wer sie ignoriert, lädt Angreifer ein.

4. Mitarbeiter:innen sensibilisieren: die meisten Angriffe funktionieren, weil Menschen auf etwas hereinfallen, nicht weil Systeme versagen. Regelmäßige kurze Briefings, was verdächtige E-Mails ausmacht, wirken nachweislich.

5. Zugriffsrechte einschränken: nicht jede:r braucht Zugriff auf alles. Wer nur seinen eigenen Bereich sieht, kann auch nur dort Schaden anrichten oder angerichtet bekommen.

6. Einen Notfallplan haben: Was tust du, wenn es passiert? Wer wird informiert? Wer hilft?

Und wenn es doch passiert?

Selbst wer alles richtig macht, ist nicht zu 100 Prozent sicher. Deshalb gehört zur unternehmerischen Absicherung heute auch eine Cyberversicherung – so wie Betriebshaftpflicht oder Rechtsschutz längst selbstverständlich sind. UNIQA bietet mit dem Unternehmensschutz Cyber eine Lösung, die speziell für österreichische KMU und EPUs konzipiert wurde: einfacher Abschluss, 24/7-Soforthilfe und selbstbehaltfreie Erstreaktion in den ersten 72 Stunden. „Cyberversicherung verstehen wir nicht als reine Kostenerstattung, sondern als integriertes Risikomanagement-Instrument", so Wimmer.

📈 Smart Markets

Die Tech-Märkte haben seit vergangener Woche spürbar nachgelassen und diese Entwicklung wirft einmal mehr die Frage auf: Platzt jetzt die KI-Blase? Es wird die nächsten Wochen und Monate jedenfalls etwas unruhiger.

Index

Wert

7 Tage Performance %

DAX

24209,71

-2,22%

ATX

6072,67

-0,19%

S&P 500

7266,99

-1,58%

NASDAQ 100

29446,18

1,69%

Bitcoin (Euro)

54936,76

1,4%

🗞️ Was diese Woche passiert ist

OpenAI übernimmt das deutsche KI-Startup Ona, dessen Technologie soll in den Coding-Assistenten Codex integriert werden. (CNBC)

Infineon investiert mit Unterstützung von EU-Mitteln fünf Milliarden Euro in eine neue Chipfabrik in Dresden. (Bloomberg)

Erste Erhöhung seit 2023: Die EZB erhöht wie erwartet erstmals den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 2,25 Prozent. (FR)

Der deutsche Modekonzern Hugo Boss soll an die britische Frasers Group verkauft werden. Das börsennotierte Unternehmen wird im Übernahmeangebot mit 2,7 Milliarden Euro bewertet. (Spiegel)

Das von Jeff Bezos mitgegründete KI-Startup Prometheus holt sich zwölf Milliarden US-Dollar und ist damit wenige Monate nach der Gründung und vor dem offiziellen Launch 41 Milliarden US-Dollar wert. (TechCrunch)

Die Unicredit erhöht ihre Anteile bei der Commerzbank und ist damit der kompletten Übernahme einen Schritt näher. (Tagesschau)

Die US-Inflationsrate stieg im Mai auf ein Dreijahreshoch von 4,2 Prozent. (CNN)

Frage der Woche

Die Ergebnisse der Vorwoche zeigen uns, dass wir euch noch mehr Service liefern könnten, um euch in wenig Zeit mit viel Finanzwissen zu versorgen.

Ist die Fußball-WM ein Wirtschaftsmotor oder ein Milliardengrab?

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Happy SpaceX IPO Watching!
Lisa

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