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🎧 On Air Fest in Brooklyn
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📰 Was diese Woche noch passiert ist
🗣️ Frage der Woche
Don Lemon und die Zukunft der Medien

Don Lemon (Credit: Alexa Hoyer)
Eine Konferenz, auf der nicht über Künstliche Intelligenz diskutiert wird – dafür musste ich mehr als 4.000 Meilen fliegen. Ich habe die vergangene Woche in New York verbracht, wo mich gleich am ersten Tag eine Newsletter-Abonnentin in der U-Bahn ansprach. Es sind Zufallsmomente wie dieser, die gefühlt nur in dieser Stadt passieren. Wenn ihr mich in Wien, München oder Berlin seht, sprecht mich gerne an. Ich freue mich, die Gesichter hinter dem Bildschirm kennenzulernen.
Doch zurück nach New York, genauer gesagt Brooklyn, wo Mittwoch und Donnerstag Podcast-Konferenz On Air stattfand. Unter den Gästen ist auch Don Lemon, der ehemalige CNN-Moderator und Medienmacher, der vor einigen Wochen bei ICE-Protesten verhaftet wurde. Er diskutierte mit seinen Panelgästen nicht nur über die Zukunft der Medien, sondern auch darüber, dass unabhängige Medienmacher:innen eine produktivere und authentischere Berichterstattung liefern können als Legacy Media. Dabei gab er zu, dass ihm die Marke seines früheren Arbeitgebers CNN einen Vorteil beim Aufbau seiner eigenen Plattform brachte. Nicht zuletzt hat auch die Verhaftung seine Reichweite erhöht. „How long until you realized this is gonna be good for you", fragte ihn Sporthjournalist Pablo Torre auf der On-Air-Bühne. Lemons Antwort: „I would prefer [the growth] happened another way. This is much bigger than me, and this is very important for the Freedom of the Press. I want this to end the right way not just for me, but for journalists. If it doesn’t, it could go very badly around the world.“
Dass hier mehr über Persönlichkeiten als über KI gesprochen wurde, bestärkt mich als Medienmacherin mit Creator-Ansatz. Auch die Monetarisierung ist noch schwierig und die Arbeit daran zermürbend und endlos, wie Don Lemon und Pablo Torre bestätigten: „We're still running the experiment, let’s see how burnt out are we gonna be.“ Wer behauptet zu wissen, wie man mit diesen neuen Kanälen Geld verdient, der lügt, sagt auch die NPR-Podcasterin Rachel Martin.
Danke, dass ihr Smart Casual in dieser Phase begleitet. Wenn er euch gefällt, schickt ihn gern an Freund:innen und Kolleg:innen weiter, die davon profitieren können, und/oder unterstützt uns mit einer Mitgliedschaft.
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Ein kleines Geständnis: Ich habe seit Jahren keine Bitcoins mehr gekauft. Ich besitze zwar welche, aber wenn ich jetzt nachkaufe, dann in diesen ETF: CoinShares Physical Bitcoin. Das ist natürlich keine Anlageberatung, und die Frage der vergangenen Woche zeigt, dass ihr momentan auch wenig Lust auf Krypto-Investments habt.

Index | Wert | 7 Tage Performance % |
DAX | 25175,94 | 0,53% |
ATX | 5763,61 | -0,43% |
S&P 500 | 6946,13 | 1,23% |
NASDAQ 100 | 25034,37 | 0,96 |
Bitcoin (Euro) | 57625,83 | 1,71 |
🗞️ Was diese Woche passiert ist
Nvidia meldet für das vierte Quartal einen Gewinn von 43 Milliarden US-Dollar und für das vergangene Geschäftsjahr einen Gewinn von 120 Milliarden US-Dollar. Die Ernüchterung nach dem KI-Hype lässt die Aktie jedoch um fünf Prozent fallen. (CNBC)
Die Epstein-Files sorgen langsam für Konsquenzen: Die Lobbyingagentur von Peter Mandelson wird unter Zwangsverwaltung gestellt. Børge Brende, Chef des Weltwirtschaftsforums tritt zurück. Und Bill Gates rechtfertigt sich für seine Beziehung zum Sexualstraftäter.
Der Bieterstreit um Warner geht weiter, Netflix-CEO Ted Sarandos wendet sich jetzt direkt an das Weiße Haus. Paramount bietet derzeit 111 Milliarden US-Dollar. (Hollywood Reporter)
Kostspielige Transformation: Der Automobilkonzern Stellantis machte vergangenes Geschäftsjahr 26,3 Milliarden US-Dollar Verlust. (Yahoo Finance)
Auch Puma meldet ein teureres “Reset-Jahr mit 643,6 Millionen Euro Verlust. (WirtschaftsWoche)
Dass die im vergangenen Jahr vereinbarten US-Zölle rechtswidrig sind, wirft viele Fragen auf und die EU sieht die bisherige Vereinbarung damit als gebrochen an. Den aktuellen Status erläutere ich in meiner aktuellen WZ-Kolumne.
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Frage der Woche
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Lisa

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