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Heute bei Smart Casual
⛈️ UNIQA Smart Finance Tipp
👩‍💻 Warum die Aktienkurse sinken
❔Frage der Woche
📈 Smart Markets
📰 Was diese Woche noch passiert ist

Persönliche Finanzen: Lock-in bis zum Jahresende

Smart Finance Tipp

Es ist Mitte Oktober, das Jahr ist quasi vorbei – normalerweise bin ich die Erste, die das sagt. Diesmal drehe ich es aber um: Jetzt, wo das letzte Quartal angebrochen ist, heißt es Lock-in für 2027. Bei mir stand der Jahresbeginn im Zeichen der Altersvorsorge, aus der Perspektive einer Unternehmerin. Mit Hilfe von Expert:innen habe ich eine Lösung gefunden, die zu dieser Lebensphase passt und meinen Vermögensaufbau neben einem Anlageverhalten, das sonst eher risikoaffin ist, diversifiziert. Wie man Altersvorsorge strategisch angeht und welche Lösungen es gegen die Pensionslücke gibt, haben wir im Lauf des Jahres mit unserem Partner UNIQA beleuchtet.

Liegen geblieben ist trotzdem einiges: neue Einnahmequellen aufbauen etwa, oder wirklich Ordnung in die Finanzen bringen. Vor einigen Wochen habe ich erklärt, wie ich das mit Unterstützung von KI versucht habe. Jetzt kenne ich meine Ausgaben und meine Schwachstellen. Maßnahmen habe ich aber noch keine getroffen.

Mein Lock-in-Plan ist deshalb dieser:

Was du bis Jahresende noch angehen kannst:

  • Die Pensionslücke berechnen lassen

  • Versicherungen durchgehen — welche brauchst du wirklich?

  • Deine Sparrate überprüfen und optimieren

Unterstützung dafür bekommst du bei einem persönlichen Beratungstermin mit UNIQA-Expert:innnen.

Zwischen Inflationsangst und Zinsschock

Vergangene Woche habe ich erwähnt, dass die Anleihenzinsen gerade die Aktienmärkte nervös machen und euch offenbar auch ein bisschen. Diese Woche ging es entsprechend ab.

Am Mittwoch hat das US-Arbeitsministerium die Verbraucherpreise für September veröffentlicht. Die Inflation lag bei 3,7 Prozent, im August waren es 3,4 Prozent. Danach ging es los: Zum Handelsschluss stand der Nasdaq 1,88 Prozent unter dem Vortagesschluss, der S&P 500 1,11 Prozent. Technologiewerte gaben als Sektor rund drei Prozent ab, Gesundheit und Basiskonsum legten am selben Tag über zwei Prozent zu. Am Donnerstag ging der Verkauf in Asien weiter: Der Kospi in Seoul lag zeitweise acht Prozent im Minus und der Handel wurde ausgesetzt, der Nikkei verlor fast fünf Prozent.

Was hier gerade passiert? Steigen die Zinsen, schrumpft der Wert weit entfernter Gewinne bei Technologieunternehmen. Dazu rentiert die zehnjährige US-Staatsanleihe über fünf Prozent, eine Alternative zur Aktie, die es jahrelang nicht gab. Jetzt verkaufen Anleger:innen Technologieaktien und kaufen Staatsanleihen. Wenn viele kaufen, muss eine Anleihe weniger Rendite bieten, um Käufer zu finden. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel deshalb auf 3,38 Prozent. Real zu sehen ist das beim Rechenzentrenbetreiber CoreWeave: Die Aktie des Unternehmens, an dem Nvidia beteiligt ist, stürzte diese Woche zweistellig ab. Die Rendite der Unternehmensanleihe stieg zugleich auf 16 Prozent.

Frage der Woche

📈 Smart Markets

Index

Wert

7 Tage Performance %

DAX

25382,62

1,18%

ATX

6508,55

-0,53%

S&P 500

7718,94

-1,19%

NASDAQ 100

29935,6

-3,07%

Bitcoin (Euro)

73122,33

-0,28%

🗞️ Was diese Woche passiert ist

Beruhigung für nervöse Investor:innen: Anthropic rechnet im dritten Quartal mit einem Umsatz in Höhe von 16,8 Milliarden US-Dollar. (CNBC)

Die portugiesische Regierung gibt der Lufthansa grünes Licht für den Erwerb von 44,9 Prozent der staatlichen Airline TAP. (Tagesschau)

Netflix streicht rund 1.000 Jobs, das entspricht etwa sechs Prozent der Belegschaft. (Variety)

Die Investmentfirma Ithaca Holding übernimmt Bumble für 1,3 Milliarden US-Dollar. Beim Börsengang vor fünf Jahren war die Dating-App 14 Milliarden Dollar wert. Hinter Ithaca steckt Scooter Braun, der 2019 Taylor Swifts altes Label kaufte und damit die Rechte an ihren ersten sechs Alben.(TechCrunch)

Meme: Mark Zuckerberg ist offenbar kein Fan von Guiness-Bier. (Guardian)

Schönes Wochenende!
LG, Lisa

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